Datum: 16.08.2010 | Autor: Thorsten Ribbecke
Karsten Dilla Deutscher Juniorenmeister
Dieses Wochenende, den 14./15. August fanden in Regensburg die Deutschen Juniorenmeisterschaften statt. Mit dabei: Eine kleine aber feine Gruppe des TSV Bayer Dormagen.
Karsten Dilla feierte seinen erster Titel bei den Junioren. Mit 5,40 m wurde der Schützling von Trainer Torsten Tesch Deutscher Juniorenmeister. Noch kann der Sportsoldat seine Trainingsleistungen nicht in Wettkampfresultate umsetzten. Trtsdem freute sich Dilla über den Titel. Vier Wettkämpfe stehen für den Stabartisten noch an. Dort hat er noch die Möglichkeit höher zu springen. In Regensburg war ihm der Titel wichtiger.
Aus dem Laufteam vom TSV Bayer Dormagen traten nur Stephanie Platt und Carl Philip Heising an. Die Spinrath Zwillinge Fabian und Julian sowie Jens Alban mussten aus gesundheitlichen Gründen ihre Teilnahme zurückziehen. Dies ist umso mehr zu bedauern, da sie mit der 3x1000m Staffel sicherlich Medaillenambitionen gehabt hätten. So wurde die Last der Läufertruppe auf zwei Schulter verteilt.
Zuerst musste Carl Philip Heising am Samstag über 800m einen von drei Vorläufen bestreiten. In der neuen persönlichen Bestzeit von 1:51,45 Min verpasste er um ein paar hundertstel Sekunden das Finale. Die Freude über die neue Bestzeit verdrängte doch recht schnell die Trauer über das Verpassen des Finallaufs.
Stephanie Platt hatte auch an diesem Sonntag ihren Vorlauf über 1500m. Die Vorgabe, ihren Vorlauf als Dritte oder Vierte zu beenden setzte Steffi kontrolliert um. In der Saisonbestzeit von 4:38,37 Min lief sie als Dritte ins Ziel.
Sonntag stand dann das Finale auf dem Programm. Hier wurden die ersten 800m sehr verhalten angelaufen. Als es dann auf die letzte Runde ging, musste sie vornehmlich nur der älteren Konkurrenz den Vortritt lassen. In neuer persönlicher Bestzeit von 4:32,46 Min erreichte sie als Fünfte die Ziellinie. Was aber für sie viel wichtiger war, ist die Tatsache, dass sie sich von ihrem Tief vor einer Woche bei den Deutschen Jugendmeisterschaften, wo sie der gleichaltrigen Konkurrenz unterlegen war, gut erholt hat. Die dort vor ihr liegenden Läuferinnen konnten in Regensburg am Ende nur die Fersen von Steffi sehen.
Nach ihren guten 25,05 s in Ulm versuchte Hannah Kramer nun endlich eine 24er-Zeit über die 200 m hinzulegen. Dies gelang der Athletin von Trainer Stefan Früh mit 25,09 s zwar nicht, doch bestätigte die Abiturientin ihre sehr gute Form. Leider verpasste sie das B-Finale nur um zwei Zehntel.
James Teufel belegte mit 4,70 m im Stabhochsprung Platz 10. Disziplinkollegin Kathrin Nosbüsch ersprang sich mit 3,60 m den 12. Platz.
Diskuswerferin Anne Becker hatte keinen guten Tag erwischt. Mit 40,91 m schied sie im Vorkampf aus.
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